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Hallo und willkommen auf meiner Webseite! 
Wie du vielleicht schon bemerkt hast, befindet sich diese gerade am Umbau - einige Links verlinken noch nicht dorthin wo sie sollen und ein paar Bilder müssen aktualisiert werden. 

Ich hoffe du freust dich trotzdem zu meiner Webseite gefunden zu haben und schaust vielleicht in ein paar Tagen wieder mal vorbei, wenn dir gefällt, was du so vorfindest. 

Das Downloadcenter war meine 1. Priorität. Hier findest du alle Unterlagen und Materialien, die du dir gratis runterladen kannst und die dir beim Zusammenräumen oder Ausmisten und beim Sprachenlernen oder Organisieren helfen können!

Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann kannst du mich gerne unter student@dieerlesene.at erreichen 

 

Alles Liebe, 

Irina 

15 November 2017

Kalender statt To-do Liste?

gepostet in Organisieren

Sollte der Kalender die To-Do Liste ersetzen?

Kalender statt To-do Liste?

Vor Kurzem bin ich über einen Artikel von Kevin Kruse mit dem Titel „Millionaires don’t use to do lists“ gestolpert und habe angefangen mir noch einmal Gedanken über meine Produktivität zu machen. In meinem vorangegangenen Beitraghabe ich geschrieben, dass ich mich in letzter Zeit sehr oft überfordert gefühlt habe. Ich hatte meine Prioritäten umsortiert und im Zuge dieses Prozesses plötzlich keine Zeit mehr für viele Dinge, die mir wichtig waren. Ist vielleicht die ewig lange To-Do Liste mein Problem und kann mir ein Kalender dabei helfen?

In dem Artikel spricht Kruse 3 Nachteile von To-Do Listen an, die mich mein Produktivitätskonzept noch einmal Revue passieren ließen. Er sagt, dass…

… 1. To-Do Listen den Aspekt der Zeit außer Acht lassen.

Wenn ich eine Aufgabenliste zusammenstelle, erstelle ich eine ausführliche Liste über alles, was ich zu erledigen habe. Manchmal erstelle ich Listen, die bis ins kleinste Detail meine Zwischenschritte bestimmen und mir den Weg zum Endergebnis leiten. Was ich jedoch in dieser Liste nicht notiere, ist, wie lange ich brauchen werde, um die einzelnen Aufgaben zu erledigen. Und das ist meiner Meinung nach wirklich ein Nachteil an To-Do Listen.

Die Lösung könnte hier jedoch sein, sich neben die Aufgabe eine Zeiteinschätzung oder eine Deadline zu schreiben.

… 2. To-Do Listen nicht zwischen dringenden, wichtigen und weniger dringenden oder wichtigen Aufgaben unterscheiden.

In meinem Bullet Journal ist das aber nicht so. Welche Aufgaben dringend sind oder besonders wichtig, erkenne ich sofort, indem ich mir die Liste der Aufgaben ansehe. Wenn ich meine Aufgaben nicht nach Priorität geordnet habe oder Markierungen am Rand wie z.B. „!“ oder Ähnliches hinzugefügt habe, dann ist es sehr wohl trotzdem möglich, innerhalb kürzester Zeit herauszufinden, was als Erstes getan werden muss.

Dieser vermeintliche „Nachteil“ spricht also meiner Meinung nach nicht wirklich gegen das Erstellen einer To-Do Liste.

… 3. To-Do Listen zum allgemeinen Stress beitragen (besonders, wenn sich nicht erledigte Aufgaben ansammeln).

Aus meiner mittlerweile langjährigen Erfahrung mit To-Do Listen kann ich diesem Punkt, was mich betrifft, leider zustimmen. Es ist nicht so, dass alle To-Do Listen automatisch Stress verursachen, oder den Stress größer machen. Aber leider ist es doch so, dass eine lange Liste an Aufgaben (besonders an unerledigten Aufgaben) den Stresslevel um einiges anheben kann.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich in den letzten Wochen sehr oft ewig lange Listen geschrieben habe mit all den Dingen, die ich so zu erledigen habe. Diese Listen zu schreiben hat schon einmal sehr lange gedauert, da ich mich in Ruhe hinsetzen musste und drüber nachdenken musste, was ich alles so zu tun habe. Und noch dazu habe ich mir diese Listen nie wieder angesehen, weil sie einfach viel zu lang waren! Wie soll ich da wissen, wo ich am besten anfange?

Die Lösung – der Kalender?

Anstatt nun eine Liste an Aufgaben aufzuschreiben schlägt Kruse vor, den Tagesablauf in einem Kalender strikt durchzuplanen. Man sollte sich also anstatt an Aufgaben an Zeiteinheiten orientieren. So hat man zum Beispiel von 7:00 – 8:00 Uhr Morgenroutine von 8:00 – 8:30 werden Mails beantwortet, von 8:30 – 10:30 arbeitet man dann für die Uni, usw.: Fast jede Minute des Tages sollte sozusagen verplant sein.

Die Idee klingt ja schon mal nicht schlecht. Die Ausführung hat bis jetzt für mich jedoch nicht so gut geklappt.

Ich habe nochmal einen Blick auf diesen Beitrag von mir geworfen, in dem ich darüber schreibe, wie man das Leben ein wenig vereinfach kann, indem man eine Routine entwickelt.  Dabei habe ich mein Leben in Bereiche aufgeteilt anstatt Aufgabenlisten zu erstellen und mir überlegt, welche Bereiche mehr Aufmerksamkeit bekommen sollen, und im Anschluss daran Zeiten festgelegt, in denen ich mich zum Beispiel nur der Uni widme oder für den Blog arbeite usw.

Ich denke, es ist sehr wohl hilfreich, manche Aufgaben in Kategorien zu unterteilen und feste Zeiten festzulegen, in denen man sich nur dem einen oder anderen Bereich widmet.

Trotzdem hat mich der Versuch einen Kalender zu benutzen, um meinen gesamten Tag einzuteilen, eher eingeschränkt und ich fühlte mich dadurch eher überfordert, da ich nicht wusste, wie lange ich nun für die Uni einplanen sollte. Außerdem gibt es für mich sehr viele Aufgaben, die ich nun mal erledigen muss. Ich kann nicht einfach sagen, ich arbeite jetzt 2 Stunden für den Blog und das war’s dann für heute, wenn ich doch einen Blogbeitrag fertig schreiben möchte. Ich kann auch nicht plötzlich mitten im Lernen sagen, ich lass es jetzt, wenn ich doch in einer Woche eine Prüfung habe.

Ich bin also eher nicht der Meinung, dass ein Kalender die To-Do Liste ersetzen sollte.  

Was sagst du dazu? Hast du einen Kalender, auf dem du deinen Tag durchgeplant hast? Hast du es als hilfreich empfunden, oder bist du eher AnhängerIn der To-Do Liste?

Ich würde mich sehr über deine Meinung und Erfahrung freuen! Ich werde jetzt auf jeden Fall versuchen meine To-Do Listen zu reduzieren und mich fürs Erste mal aufs Wesentliche zu konzentrieren, vielleicht ist dann der Stress und die Überforderung mal ein wenig gelindert, wer weiß.

Wie es mir dabei geht, werde ich dir in einem meiner nächsten Beiträge berichten!

Alles Liebe und bis bald,

Irina

 

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